Dienstag, 23. August 2016

Gipfelwanderung mit Kleinkind: Spieler, 2076 m

Lohnende Gipfelwanderung mit Kleinkind und Baby im Sarntal.

Spieler mit Blick zum Ifinger
Beobachten auf Augenhöhe
Kurz nach Sarnthein fahren wir die schmale Hofzufahrt hinauf nach Öttenbach zum Wanderparkplatz. Über den breiten Weg Nr. 10A wandern wir entlang, bis wir auf die erste Abkürzung durch den Wald treffen. Über diese kurz bergauf bis wir auf das weitläufige Almgelände der Öttenbacher Alm gelangen.

Auf der Öttenbacher Alm...
... ist viel los
Wir erreichen nach einer halben Stunde die Öttenbacher-Alm, 1924 m und spazieren dann auf dem breiten Weg Nr. 14 hinüber Richtung Meran 2000. Es begrüßen uns immer wieder Weidetiere und so stehen wir bald am Fuße des grünen Berghügels, dem Spieler. Über den Grasrücken wandern wir bergauf bis zum aussichtsreichen Gipfelkreuz, 2076 m. Unsere kleine Wanderin freut sich!

Dolomitenblick zum Rosengarten
Abstieg mit Blick zum Mendelkamm
Nach einer kurzen, da windigen Pause laufen wir bergab zum Kreuzjöchl, 1981 m. Von dort auf Steig Nr. 15 weiter hinunter in den Wald, wo wir im Schatten ein ausgiebiges Pick-Nick aus dem Rucksack genießen. Anschließend geht es auf dem Waldweg weiter zu einem Hirtenunterstand, über den Bach und zum Öttenbacher Wanderparkplatz.

Höhenmeter: 450 m
Länge: 7,6 km
Gesamtgehzeit: 4 Stunden
Einkehr: Öttenbacher-Alm

Blick zum Hinteren Seelenkogel
Abstieg mit Blick zur Sarner Scharte

Freitag, 12. August 2016

Plose-Wanderung: Über den Woody Walk zur Rossalm, 2200 m

Der spannende Erlebnisweg aus heimischen Hölzern - Woody Walk auf der Plose.

Unterwegs auf dem Dolomitenpanoramaweg zur Rossalm
Von Brixen fahren wir hinauf zum Parkplatz Kreuztal auf der Plose. Nun folgen wir der Beschilderung Rossalm und der Markierung 17A zur ersten Erlebnisstation, dem Ploseblitz, einer langer Rutsche. Es geht dann weiter zum Glocken-See und zum lustigen "Nicht-den-Boden-berühren-Weg".

Telefonieren mit dem Waldtelefon
Floßfahrt mit Dolomitenblick
Der Hit auf dem Weg war das Waldtelefon, das ausgiebig getestet werden musste. Das Ochsengespann mit dem Kletterbaum, der Peitlerthron, die Riesenliegen und das Kneippbächlein luden zu unterhaltsamen Wander-Unterbrechungen ein.

Ochsengesapnn mit Kletterbaum
Auszeit zum Genießen
Bei der "Alten Rosshütte", einer abgebrannten Ruine, in der einst Hirten mit ihren Schafen und Ziegen lebten, nahmen wir den Dolomitenpanorama-Steig, der uns durch die Alpenrosen führte. Dieser Steig bringt uns direkt bis zur Rossalm, 2200 m mit Blick zu den Geislerspitzen und dem Peitlerkofel.

Die "Alte Rossalm"
Blick talauswärts
Auf der Rossalm lädt ein Spielplatz zum Toben ein, etwas unterhalb der Hütte befindet sich die letzte Station, das Floß.
Der Rückweg unserer Plose-Wanderung erfolgt auf demselben Weg, oder zur Gänze auf dem Forstweg, der auch kinderwagentauglich ist.

Höhenmeter: 100 m
Kilometer: insgesamt 5 km
Gesamtgehzeit: 2 Stunden
Einkehr: Rossalm

Panoramatafel
Teilabschnitt "Nicht-den-Boden-berühren-Weg"

Dienstag, 2. August 2016

Welschellener Alm (Munt da Rina) mit Col dal Lech, 2175 m

Über die Welschellener Alm (Munt da Rina) auf den Col dal Lech.

Am Col dal Lech liegen die Dolomiten zu Füßen
Aufstieg zur Alm durch den schattigen Wald
Von Welschellen im Gadertal fahren wir weiter zum Sportplatz und parken etwas oberhalb, ca. 1500 m. Auf dem Forstweg Nr. 26A wandern wir durch den Wald und nehmen dann gleich die steileren Abkürzungen entlang des Steiges. Unsere Mädels genießen es heute beide getragen zu werden.

Rehgeiß auf dem Weg zur Alm
Tragemoment mit Lena
Immer wieder queren wir den Forstweg, erreichen ein idyllisches Plätzchen mit Bank und Tisch und gelangen nach dem Waldsteig wieder auf den Forstweg. Über diesen mit schönem Ausblick zum Peitlerkofel hinauf zur idyllisch gelegenen Alm, 1947 m.

Munt da Rina liegt inmitten einer grünen Wiese
Aufstieg zur Bergkuppe Col dal Lech
Auf der Welschellener Alm (Munt da Rina) kehren wir sehr lohnend ein. Während Hannes auf unsere Mädchen schaut, genieße ich den Abstecher hinauf zum Bergkreuz auf dem Col dal Lech. Es ist traumhaft schön, weil der grüne Gipfel ein unvergleichliches 360° Panorama bietet.

Ein Kreuz, eine Bank mit Tisch und eine tolle Aussicht
Dolomitenpanorama vom Feinsten
Nach meiner Rückkehr zur Alm tauschen Hannes und ich uns ab und er folgt dem Weg zum Col dal Lech. Auf Munt da Rina genießen wir die grüne Wiese, den Zirben-Duft und das Plätschern des Alm-Brunnens. Zurück geht es wieder gemeinsam, auf dem Anstiegsweg.

Höhenmeter: knapp 700 m bis zum Gipfel
Gehzeit: 1,5 Stunden zur Alm, von dort 30 Minuten zum Gipfel
Einkehr: Welschellener Alm (Munt da Rina)



Donnerstag, 14. Juli 2016

Erlebnisweg Pana Raida in Gröden

Pana Raida, Erlebnisrundweg in St. Christina in Gröden.

Einstieg in den Erlebnisweg mit Langkofel-Blick
Weidevieh, das beobachtet werden will
Von St. Christina in Gröden fahren wir mit dem Auto hinauf nach Monte Pana zur Talstation des Sessellifts Monte de Seura. Bei den Pilzen beginnt unser heutiger Erlebnisweg. Er ist mit einem Holzstamm auf dem Pana Raida steht, bestens beschildert und führt uns zunächst am Sporthotel Monte Pana vorbei und dann durch die Wiese hinauf zur modernen Kapelle.

Blick aus dem Kino
Die Wasserwelt lädt zu einer längeren Pause ein
Daneben befindet sich auch schon die erste Station mit den Holzpferden und Kutsche. Nach einer Reitpause wandern wir hinter dem Holzgitter mit traumhaft schönem Dolomitenblick hinauf zum „Kino“, das die umliegenden Dolomitengipfel beschreibt. Anschließend über die Wiese weiter zum Wasser. Barfuß wird der Weg des Wassers mit seinen Holzrinnen, Brunnen und Wasserlacken erkundet und genau geschaut, was passiert, wenn man Wasser ins Holzkrokodil leert.

Das Labyrinth
Kletterbaumhaus
Nach einer ausgiebigeren Pause wandern wir leicht aufwärts zum Labyrinth und über eine Brücke weiter in den Wald zur Tarzanschaukel und dem Baumhaus, das zum Klettern einlädt. Nach einer Rucksack-Mittagspause geht es gestärkt weiter zur Seilbahn, dann durch ein bunt bemaltes Tunnel und zum Schluss zum Teich mit Kneipp-Becken und Langkofel-Blick. Von dort durch Wald und Wiesen bergab zum Parkplatz am Ausgangspunkt.

Höhenmeter: gering
Länge: ca. 2 km
Gehzeit mit Aufenthalt bei den Stationen: 3 Stunden
Einkehr: unterwegs keine



Samstag, 9. Juli 2016

Sonnenuntergang Weisshorn, 2317 m

Mit Lena und Greta zum Sonnenuntergang auf den Gipfel des Weisshorn.

Sonnenuntergang mit Baby am Weisshorn-Gipfel
Eselfamilie am Fuße des Weisshorn
Am frühen Abend wandern wir vom Parkplatz am Jochgrimm hinüber zum Gasthof und von dort über die Platten steil hinauf zum Ende der Wiese. Bei der Holzbank gibt es eine kurze Pause, ehe wir wieder weiter gehen. Durch die Latschenbäume geht es leicht aufwärts bis in felsigeres Gelände am Gipfelaufbau. Lena geht heute den gesamten Anstieg allein und hat eine große Freude als sie am Gipfel ankommt.

Gipfelanstieg vom Eggentaler Weisshorn
Ein toller Gipfel für Kinder, das Weisshorn
Am Gipfel genießen wir unsere Sultaninenbrote und vor allem die Ruhe und das Abendlicht. Es ist unbeschreiblich schön! Mit der untergehenden Sonne kehren auch wir wieder über den Anstiegsweg zurück nach Jochgrimm. Lena auf Papis Rücken, Greta auf meinem.

Höhenmeter: 330 m
Gehzeit: 1 Stunde im Aufstieg, 30 Minuten im Abstieg
Einkehr: unterwegs keine

Zurück geht es auf Papis Rücken
Rosengarten im letzten Sonnenlicht

Donnerstag, 7. Juli 2016

Hirzer Almenweg, 2020 m

Almenweg unter dem Hirzer.

Hochnebel-Wanderung auf der Hirzeralm
Staffel-Alm, erreicht in 20 Minuten von der Bergstation aus
Nach Saltaus fahren wir über Schweinsteg hinauf zur Mittelstation der Hirzer-Seilbahn. Von dort mit der Bahn durch den Wald hinauf zur Bergstation und dem Gasthof Klammeben, 1980 m. Im Hochnebel wandern wir südwärts auf dem Weg Nr. 40 eben hinüber zur Staffel-Alm und der Stafell-Hütte, 2020 m. Kurz vorher biegt links der Almenweg ab.

Blütezeit in den Bergen
Mystische Hochnebel-Wanderung im Hirzergebiet
Dem Almenweg, einem schmalen Steig, folgen wir mittelsteil über die Grashänge bergauf. Die Alpenrosen, welche diesen Weg zieren, sind vom Frost leider arg in Mitleidenschaft gezogen worden. So blühen sie nur vereinzelt, aber wunderschön!

Ab den Steinmännchen führt der Weg abwärts
Zur Alpenrosenblüte besonders schön, der Hirzer Almenweg
Am Kamm und bei den Steinmännchen angekommen, blicken wir hinunter zu den Hirzeralmen. Von nun an wandern wir abwärts, den Bach querend hinunter zur Tallner Kaser Alm, 2022 m und der Hirzerhütte, 1986 m. Von dort leicht ansteigend durch zwei Felsen zurück zur Bergstation der Hirzer Seilbahn.

Höhenmeter: ca. 200 m
Gesamtgehzeit: 1,5 Stunden
Einkehr: Staffel-Almen, Tallner Kaser Alm, Hirzer-Hütte, Klammeben

Blick auf die Tallner Alm und die Hirzerhütte
Eine Kuh will begrüßt werden

Mittwoch, 6. Juli 2016

Fartleisalm, 1449 m

Almwanderung im urigen Fartleistal.

Fartleisalm
Knödel zu Land und zu Wasser
Von St. Martin im Passeiertal fahren wir die Höfestraße nach Prantach hoch, bis sich links am Waldrand ein kleiner Parkplatz befindet. Wir fahren durch den Parkplatz und weiter der geteerten Straße durch die Fartleisschlucht entlang zum nächsten Parkplatz, der sich unterhalb der Fartleishöfe befindet.

Grüner Alm-Aufstieg
Ziel fast erreicht, die Haupthütte der Fartleisalm
Über die Wiesenhänge und nahe dem Fartleisbach wandern wir bergauf zur Fortstraße. Dieser folgen wir und nehmen dann die Abkürzung über die Wiese bis wir wieder auf den Forstweg treffen. Vorbei an einer Almhütte und dann wieder über zwei Abkürzungen hinauf zur nächsten Hütte. Von dort flach den Wiesen entlang hinein zur Haupthütte der Fartleisalm.

Viele Tiere wohnen über den Sommer auf Fartleis
Spielvergnügen
Die Fartleisalm, auch Prantacheralm, liegt wunderschön auf dem Weg zum Alplerspitz, nahe dem Bach, der zum Spielen einlädt. Auf der Alm verbringen viele Tiere (Kühe, Ziegen, Hühner, Truthähne, Schweine, ein Pony und ein Esel sowie ein Hund) den Almsommer. Nach einer lohnenden Einkehr mit Talschlussblick und einer schönen Spielpause kehren wir auf dem Anstiegsweg wieder zurück zum Ausgangspunkt.

Höhenmeter: 340 m
Gehzeit: 1 Stunde im Aufstieg, 45 Minuten im Abstieg
Einkehr: Fartleisalm (auch Prantacheralm)

Der schönste Spielplatz ist der Fartleisbach
Himmelwärts begleitet uns ein sattgrüner Blick

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